Über mich

In meiner bisherigen Arbeit habe ich mich bereits intensiv mit gesundheitsrechtlichen Frage-stellungen beschäftigt. Schon während meines Studiums habe ich Vorlesungen und Seminare am Institut für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und der Bioethik (IMBG) besucht, das gemeinsam von den Universitäten Mannheim und Heidelberg betrieben wird. Meine Verwaltungsstation im Referendariat habe ich an der Universitätsklinik Mainz absolviert.
Diesen medizinrechtlichen Schwerpunkt habe ich in einem nebenberuflichen Studium an der Dresden International University vertieft, das ich mit dem LL.M. abgeschlossen habe. Neben den verschiedenen berufsrechtlichen relevanten Fragestellungen wurde ich im Studium darauf vorbereitet eine gemeinsame Sprache mit Entscheidungsträgern aus dem Gesundheitswesen zu finden, da während der zwei Jahre Mediziner und Juristen gemeinsam unterrichtet wurden und auch unter den Dozenten Juristen, Mediziner und Ökonomen waren.

Auch praktisch habe ich mich in diesem Schwerpunktbereich bewegt. Seit Abschluss meines zweiten Staatsexamens arbeite ich als Rechtsanwältin. Meine Tätigkeit als Anwältin bereitet mir seit nunmehr nahezu zehn Jahren große Freude. Die Beratung von Mandanten, das Helfen in Problemsituationen und die Unterstützung des Mandanten zeichnen meine anwaltliche Tätigkeit aus. Nicht nur das Ausfechten von Streitigkeiten vor Gericht, sondern auch das Zuhören und Vermitteln der Positionen prägen mein anwaltliches Wirken. Im Rahmen der Tätigkeit als Rechtsanwältin, habe ich als Dozentin im Gesundheitsbereich unterrichtet. Rechtliche Themen anschaulich zu präsentieren bereitet mir große Freude.

Gerne arbeite ich darüber hinaus an strategischen Projekten. Nach meinem erfolgreich abgeschlossenen rechtswissenschaftlichen Studium und vor meinem Referendariat habe ich dazu beigetragen die gemeinnützige Stiftung „Stark fürs Leben“ zu gründen, deren Geschäfte ich bis heute leite. In einem interdisziplinären Team aus Gerontologen, Medizinern, Therapeuten, und Pflegekräften habe ich in der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention für die Stiftung mein juristisches Fachwissen eingebracht. Ich habe zu verschiedenen Gesetzgebungsprozessen beraten, Gutachten erstellt und bei Stellungnahmen unterstützt. Seit September 2012 habe ich die Leitung der „AG Recht“ übernommen. Ein weiteres Projekt war die Mitherausgeberschaft in einem interdisziplinären Buchprojekt, das als Lehrbuch für Pflegekräfte und Sozialarbeiter im Springer-Verlag erschienen ist, sowie ein Buch dass die Arbeit des Nationalen Suizidpräventionsprogramms beschreibt. Darüber hinaus habe ich im Jahr 2015 in einem Team die wissenschaftliche Frühjahrstagung zum Thema „Suizid im Recht“ ausgerichtet. Hier sollte der Dialog zwischen Juristen und Therapeuten zu haftungsrechtlichen, strafrechtlichen und berufsrechtlichen Themen geführt werden. Seit Anfang 2018 wurde ich als rechtliche Expertin für ein interdisziplinäres Präventionsprogramm, das aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags durch die Bundesrepublik Deutschland gefördert wird, sowie drei Teilprojekte berufen.
Mich zeichnen meine zielorientierte Arbeitsweise, sowie Kreativität und strategisches Denken aus. Dabei arbeite ich gerne im Team, wobei mich der interdisziplinäre Austausch besonders interessiert.